Artikel in Süddeutscher Zeitung am 13.11.2015
Internetartikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/ausstelleung-faszinierende-blautoene-1.2738374
Internetartikel: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/ausstelleung-faszinierende-blautoene-1.2738374
„Heiter bis wolkig“ – Cyanotypie auf Papier und Porzellan
Jour Fix am Freitag, 13. November 2015, 19 Uhr
Kultur im Keller in 84 GHz, Georgenstraße 84 , 80799 München
Ausstellung am 14. und 15. November 15-18 Uhr und bis 11.12.2015 wochentags 14-18 Uhr geöffnet
Ein halbes Jahr lang Wetter – und dabei sind nur wenige Tage geeignet, um mit natürlichem Sonnenlicht Cyanotypien herzustellen. Doch genau diese Technik hat Judith Hagen verwendet um mit ihr Bewegungen, Strömungen, Texturen und Formen nachzuspüren. Licht belichtet, es hinterlässt Spuren, dringt durch Transparenz oder wird zurückgeworfen. Alles was entsteht ist ein Bild aus Blau und Weiß. Fasziniert von diesem Spiel scheint für Judith Hagen die Cyanotypie wie geschaffen um mit ihr Reflexionen auf einer Wasseroberfläche darzustellen, denn bei beidem ist das Wesen eine Lichtzeichnung. Auf der Suche nach einer Zeichenform die sich der Thematik annähert, entwickelt Judith Hagen eigene Techniken und spezielle Fotogramme.
Der Prozess, die vielfältigen Experimente mit Materialien und die Widrigkeiten, gegen die gekämpft wurde, sind in einem Arbeitstagebuch niedergeschrieben, welches zum Logbuch für jedes weiteres Vorgehen und Annähern an die Idee geworden ist.
Ausgangspunkt für die Ausstellung ist eine Bodenarbeit, bestehend aus ca. 300 mit Cyanotypie überarbeiteten Porzellanteilen. Sie wird mit Cyanotypien auf Papier erweitert.
Cyanotypie auf Papier, August 2015
je 50 x 65 cm
Eine Woche später habe ich die Plätze der „ausgesetzten Arbeiten“ nochmal aufgesucht und nur wenige Teile wiedergefunden. Was haben die Leute wohl mit den Arbeiten gemacht?
In der Nacht 19./20. August 2015 werden in einer Aktion im öffentlichen Raum München Keramikarbeiten von mir ausgesetzt
Juli 2015
4 x 14,5 cm x 21 cm
Juni 2015
je 50 x 65 cm
Acryl auf Japanpapier, 25 x 40 cm, April 2015